Get Together 2012

Rückblick und Ausblick

Seit 2008 haben 179 Studierende an Fachhochschulen ein Hirschmann-Stipendium zugesprochen erhalten. Am 5. Oktober 2012 trafen sich Stipendiatinnen und Stipendiaten, Vertreter der Fachhochschulen und der Hirschmann -Stiftung an der Hochschule für Technik in Rapperswil zu einem Rückblick und Ausblick.

Get Together 2012

Werden die gesetzten Ziele erreicht? Motiviert das Stipendium die Studierenden, sich Ziele zu setzen und sich den Herausforderungen des Studiums zu stellen? Wird das Stipendium von den Hochschulen und den Studierenden als Auszeichnung für bereits erbrachte Leistungen verstanden, sei es im Studium oder ausserhalb des Studiums? Bringt die Förderung im Master-Studiengang den Studentinnen und Studenten den erhofften Nutzen für ihre persönliche und berufliche Entwicklung?

Das Treffen "Get Together" in Rapperswil bot Gelegenheit, sich kennenzulernen, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen.

Akzente

Stipendiatinnen und Stipendiaten der verschiedenen Fachrichtungen setzten die Akzente: Teatro Dimitri VerscioDie stimmungsvollen musikalischen Vorträge von Chantal Greiner, Klavier, Musikakademie Basel, Cordula Kurthen, Violine, Musikhochschule Luzern Chantal Greiner Cordula Kurthen und Julius Aria Sahbai, Musikakademie Basel, und das ergreifende Bewegungstheater von Brita Kleindienst und Marco Cupellari, Scuola Teatro Dimitri, Verscio, waren die künstlerischen Glanzpunkte des Abends. Alle Aufführenden begeisterten das Publikum mit ihrem Können.

Gerade für Studentinnen und Studenten der Hochschulen für Kunst und Musik kann das Hirschmann-Stipendium eine wesentliche Voraussetzung sein, um ein Masterstudium in Angriff nehmen zu können. Stipendiatinnen und Stipendiaten der Kunst- und Musikhochschulen sind in hohem Masse gefordert, wenn sie ihre Ziele erreichen wollen. In sehr persönlichen Worten erzählten Katharina Deering, Kunsthochschule Bern,Katharina Deering und Fabian Saccilotto, NTB Buchs, Fabian Saccilottoweshalb sie sich für ein Stipendium beworben haben, wie sie die Mittel eingesetzt haben und was sie sich von ihrer künftigen beruflichen Entwicklung erhoffen. Sehr interessant waren die Einblicke in die Fachgebiete, für die sich die beiden Studierenden entschieden hatten.

Das Stipendium war für sie Ansporn und Motivation, sich neben dem Studium auch für Mitstudentinnen und - studenten einzusetzen. Beide gaben positive Antworten auf die Frage, ob das Hirschmann-Stipendium die gesetzten Ziele erreichen kann und Studierenden an den Fachhochschulen zusätzliche Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet.

Ein Ziel des Stipendien-Projektes ist es, die Studierenden für ihre besondere gesellschaftliche Verantwortung zu sensibilisieren. Ein bestandenes Hochschulstudium ist Auszeichnung, aber auch Verpflichtung, einen Beitrag für Staat und Gesellschaft in unserem Land zu leisten.

Partnerschaft

Am Treffen nahmen zahlreiche Persönlichkeiten der Schweizerischen Fachhochschulen teil (von links nach rechts): FHK Rektoren Prof. Lothar Ritter, Rektor der Interstaatlichen Hochschule für Technik , Buchs, Prof. Dr. Hermann Mettler, Rektor der Hochschule für Technik, Rapperswil, Prof. Marc André Berclaz, Président du Comité directeur, Haute Ecole Spécialisée de Suisse occidentale, Präsident der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz (KFH), Dr. Albin Reichlin, Direktor der Fachhochschule Ostschweiz, Peter Wieser, Delegierter der KFH für das Hirschmann-Stipendium. Die Hirschmann-Stiftung ist für das Hirschmann-Stipendium eine Partnerschaft mit der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Marc-André Berclaz Schweiz (KFH) eingegangen. Die Schweizerischen Fachhochschulen machten durch den Präsidenten der Rektorenkonferenz, Prof. Marc-André Berclaz, und durch Peter Wieser, Leiter der Stipendienvergabe, deutlich, dass die Hirschmann-Stipendien ein wertvolles Mittel sind, Studenten für besondere Leistungen auszuzeichnen, sie im Masterstudium zu fördern und für ihre gesellschaftliche Verantwortung zu sensibilisieren. Die Fachhochschulen selbst verfügen nicht über die notwendigen Mittel für Stipendien und sind daher glücklich, wenn private Institutionen einspringen. Der Präsident des Stiftungsrates der Hirschmann-Stiftung, Dr. E. David, bedankte sich Get Together 2 bei der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen, ihrem Präsidenten, Prof. M.-A. Berclaz, und ihrem Delegierten für das Hirschmann-Stipendium, P. Wieser, für die gute Zusammenarbeit im Interesse einer Förderung engagierter Studentinnen und Studenten an schweizerischen Fachhochschulen. Der Stiftungsrat der Hirschmann-Stiftung sieht darin ein Beispiel für partnerschaftliches Zusammenwirken zwischen öffentlichen Institutionen und privaten Stiftungen. Ohne das Know-How und die Unterstützung der Rektorenkonferenz wäre eine zielgerichtetet Vergabe der Stipendien nicht möglich. Besonderen Dank für die Durchführung des Stipendien-Projekts verdient auch die Geschäftsstelle der Hirschmann-Stiftung, die von Frau Martina Schmid geführt wird.

Kontakte

Der anschliessende Apéro bot den Vertreter der Fachhochschulen und der Hirschmann-Stiftung Gelegenheit, Aperomit den Stipendiatinnen und Stipendiaten ins Gespräch zu kommen, Get Together 3 Get Together 4Meinungen auszutauschen und Kontakte zu knüpfen. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten nützten die Gelegenheit, sich über die Grenzen der einzelnen Hochschulen hinaus kennen zu lernen und gegenseitig Erfahrungen auszutauschen.