Gebäude-Energiebuchhaltung in Gemeinden

Wirkungsanalyse und empirische Begleitforschung

Welche Faktoren veranlassen Gemeinden an Programmen zur Förderung der Nachhaltigkeit und der Energieeffizienz teilzunehmen?

Die Energiestrategie 2050 der Schweiz will den Endenergieverbrauch pro Person und Jahr bis 2035 um 43 Prozent senken.

Das PSI-Programm "Zukunftsregion Novatlantis Argovia" soll Gemeinden des Kantons Aargau bei der Umsetzung der Energiestrategie im kommunalen Bereich unterstützen. In einer ersten Phase geht es um eine Verbesserung der Energieeffizienz der gemeindeeigenen Bauten und Anlagen. Nur wenige Gemeinden kennen den Energieverbrauch ihrer eigenen Gebäude. Zielgerichteten Massnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz sind daher oft nicht möglich. Geld wird ineffizient ausgegeben.

Hier setzt das von der Hirschmann-Stiftung geförderte Forschungsprojekt an: in mehreren Gemeinde sollen Energiebuchhaltungen für gemeindeeigene Bauten und Anlagen eingeführt und auf ihre Praktikabilität im Alltag getestet werden. Die verschiedenen existierenden Bilanzierungsmethode werden auf ihre Tauglichkeit geprüft.

In den beteiligten Gemeinden werden die relevanten Entscheidprozesse für die Einführung von kommunalen Energiebuchhaltungen in Behörden- und Fachgremien sowie im politischen Diskurs dokumentiert und im Blick auf die Erfolgsfaktoren ausgewertet.

Ziel ist es, bei Abschluss des Forschungsprojektes die Erfolgsfaktoren für die Einführung kommunaler Energiebuchhaltungen zu kennen und darstellen zu können. Gemeindebehörden sollen einen Leitfaden zur Verfügung haben, wie sie die massgebenden Faktoren positiv beeinflussen und damit einen Beitrag zur Enenergiestrategie 2050 leisten können.

Partner

Paul Scherrer Institut PSI und novatlantis ¦ Nachhaltigkeit im ETH-Bereich. Die Hirschmann-Stiftung engagiert sich mit CHF 210'000.- bis 2018.

Website: www.novatlantis.ch